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Ultraschall
Festival...Virtuos war "Diktas" von Iannis Xenakis
für Violine und Klavier, vom ensemble Intégrales aufgeführt
(Barbara Lüneburg -Violine, Claudia Birkholz Klavier). Überhaupt
präsentierte dieses Ensemble eines der schlüssigsten Programme
des Festivals.
Tagesspiegel, 27.1.2004, Ulrich Pollmann
Schleswig
Holstein Musikfestival...In Mauricio Kagels Stück "Klangwölfe"
lässt Barbara Lüneburg ihre mir einem Dämpfer versehene
Geige sirren und schaben und malt eine spinnwebfeine Traumlandschaft
in den Raum.
Kieler Nachrichten, 5.8.02
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Ludwigshafen...Gemeinsam
mit Barbara Lüneburg (Viola) spielte der Komponist und Saxophonist
Burkhard Friedrich sein 1994 entstandenes Werk Liezwicht.
Die Bratsche wird hier in Skordatur gespielt, zudem kommen zwei Bögen
(mit und ohne Kolophonium) zum Einsatz. Letzterer gleitet reibungslos
über die Saiten und bewirkt ein leises Rauschen. So hört
man hier leise gehauchte Klänge, untergründig sich schlängelnde
Linien, irreal schleichend zwischen Träumen und Dämmern.
Feine Fistelklänge und zart glühende Töne ließen
das Zwielicht aufscheinen in vielfältig durchwanderten Farbspektren.
Barbara Lüneburg spielte darüberhinaus Bachs Partita
d-moll für Violine solo lyrisch leicht, animiert und wunderbar
tänzerisch beschwingt.
Die Rheinpfalz 6.3.01 |
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Bregenzer
Festspiele...Reduktion auf das Wesentliche. Ähnlich wie bei den
Spots von Frederic Rzewski. Kleine musikalische Einzelheiten
erklingen für kurze Momente. Der konstante Rhythmus erlaubt der
Violine (Barbara Lüneburg) leuchtende Melodien zu spielen. Markante
Lichtblitze. Bei John Cages Stück sind es sechs kurze
Inventionen: Einfälle vor der Ausarbeitung. Um dann den Variationsreichtum
der Interpretion zeigen zu können zwischen Pizzicati und neuen
Klangspektren.
AU- Neue Voralberger Tageszeitung, 9.8.01 |
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Lübeck...Barbara
Lüneburg musizierte in Sibelius´ Violinkonzert
mit bravouröser, schlackenloser Technik - souverän, elegant,
tonschön. Ihr vollkommen ausgeglichener, großer Ton veredelte
die Kantilenen des Stücks; die Gestaltung ließ keine
Wünsche offen. Technische Lockerheit, Atmosphäre und Spannkraft
der Solistin begeisterten. Ihr unaufwendiger, dennoch artifizieller
Zugang zur Musik des finnischen Komponisten war eine gute Lösung...Stürmischer
Beifall vor allem für Barbara Lüneburg...
Lübecker Nachrichten, 10.2.1988
Reutlingen...In
einer europäischen Erstaufführung erklang De
Color für Violine und Marimba der kubanischen Komponistin
Tanja Leon: die Marimba bildet einen Klanghintergrund, der
different schwebt, davor entfaltet sich die Violine in fast schon
ekstatischen Ausbrüchen. Im vierten Satz führen die Klangwelten
zu einem Zwiegespräch. Dies gelingt jedoch nur durch die ganz
hervorragende Beherrschung beider Instrumente, gespielt von Nils
Grammerstorf (Marimba) und Barbara Lüneburg an der Violine.
Reutlinger Generalanzeiger, 20.11.00
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Agathenburg...Splitter
und Spots Ensemble Intégrales spannte dramatischen
Bogen...Kurtágs Tre pezzi (Barbara Lüneburg
- Violine, Tatjana Prelevic - Klavier) sind ein Start voller Intensität.
Stader Tageblatt, 8.11.99
Oldenburg...
Zwischen Neoklassizismus und zwölftöniger Komposition
gradwanderte Bernd Alois Zimmermann noch 1951 in seiner Sonate
für Violine solo. Barbara Lüneburg zeichnete die Auseinandersetzung
knisternd vor Spannung und mit großer Virtuosität nach.
Oldenburger Sonntagszeitung, 25.7.97
Schwerin...Barbara
Lüneburg widmete sich dem Violinkonzert von Alban Berg.
Mit großer Sensibilität baute sie die dramatische Konzeption
des Werkes auf, hätte jedoch mehr kammermusikalisch empfundene
Unterstützung gebraucht....
(Alban Berg Konzert mit der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin)
Lübecker Nachrichten, 1./2.5.1991 |
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Kaiserslautern...Eine
Herausforderung bedeutet das Tschaikowsky Violinkonzert immer
durch seine enormen Anforderungen an spieltechnisches Können,
an musikalischen Geschmack und künstlerische Intelligenz, an
Temperament, Konzentrations- und Durchhaltevermögen.
Wie sich nun in der Städtischen Fruchthalle herausstellte,
besitzt Barbara Lüneburg von all dem sehr viel, mehr als genug
jedenfalls, um durch blühend süßen Ton zu faszinieren
und durch technische Brillianz zu frappieren, um die ständig
wechselnden Stimmungen am Kopfsatz und der besonders packenden Kadenz
weiterzugeben, um in der Canzonetta meditierend aufzugehen und danach
mit großem Ausdruck die bukolische Sinnlichkeit des Seitenthemas
im Finale zu vermitteln...
Die Rheinpfalz, 22.02.1986
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Heidelberg...Luciano
Berios Sequenza III für Violine solo stellt nicht
nur enorme Ansprüche an die Beherrschung des Instrumentes, sondern
erfordert auch interpretatorische Kunst. Barbara Lüneburg entfaltete
ebenso souverän wie sensibel die ganze Fülle an Spieltechniken
und Klangwirkungen dieser Musik. Eine Interpretin auf höchstem
Niveau.
Nicht weniger bewundernswert indes ist ihr Bachspiel. Mit ruhiger
Kraft und unprätentiöser Kontrolliertheit gestaltete sie
die Partita I h-moll, BWV 1002 klanglich transparent und von
beredter Intensität.
Rhein-Neckar Zeitung, 24.2.92 |
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Heidelberg...dann
Barbara Lüneburg in ihrer ebenso konzentrierten wie dichten
Wiedergabe von Burkhard Friedrichs Handwerk (1991) für Violine
solo...
Rhein-Neckar Zeitung,9./10.7.1991
Monrepos,
Stuttgart...Barbara Lüneburg spielte Luciano Berios Sequenza
III für Violine mit hinreißender Attacke und
stupender Technik...
6.8.1991
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Herborn...Für
den verhinderten Dirigenten Michael Luig war der Luxemburger Jean-Pierre
Faber eingesprungen, der erster Kapellmeister beim Staatstheater
Kassel ist...In kleinerer Besetzung wurde Mozarts Violinkonzert
Nr.4 D-Dur KV 218 mit entzückender Heiterkeit musiziert.
Es war ein musikalisches Erlebnis, wie in das Gewisper der vielen
Streicher die Solo- Violine (Barbara Lüneburg) einfiel und
die Zierlichkeit ihrer musikalischen Figuren ausführte. Stille
herrschte im Raum, als die Solistin ihre traumhaften Kadenzen spielte.
Herborner Tageblatt, 3.6.86
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Heidelberg...Zimmermanns
Solo- Violinsonate (1951) Klassizistisches klingt an Bach ist
präsent. Es ist gleichwohl eine hochexpressive Musik, detailreich,
farbreich, kontrastreich. Und Barbara Lüneburg ist eine phänomenale
Interpretin dieser Musik. Sie spielte das Werk ebenso klangvoll
wie ausgefeilt, ebenso spannungsgeladen wie präzise, mit sensibler
Kontrolliertheit und unprätentiösem Ernst- atemberaubend.
Rhein- Neckar Zeitung, 29./30.5.91
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Karlsruhe...
bei Barbara Lüneburg stimmte dagegen alles: Mit schönem
Ton und makeloser Technik zauberte sie Stimmungsbilder ... (Ysaye,
Sonate für Violine solo Nr. 5)
BNN, 26.2.85
...
wahre Musizierfreude entwickelte sich bei Solisten und Orchester
im anschließenden
4. Brandenburgischen Konzert von J.S.Bach. A.Straeckert und
B.Geyer (Blockflöte) und die kurzfristig eingesprungene junge
Violinistin B.Lüneburg begeisterten durch überzeugende
Interpretation und brilliantes Spiel... .
BNN, 21.10.1983
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Frankfurt...Barbara
Lüneburg begeisterte im Mozart Violinkonzert D-Dur KV 218
durch lebendigen Farbenreichtum in den raschen, durch subtile Innerlichkeit
in den langsamen Partien, wobei vorbildliche Intonation und blühender
Ton gleichermaßen auffielen.
FAZ, 18.4.86Baden-
Baden...Für einen besonderen Musikgenuß sorgte im Konzert
für Violine und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart Barbara
Lüneburg. Sie war als Solistin für diesen Nachmittag verpflichtet
worden. Die Geigerin spielte sich schnell in die Herzen der Zuhörer.
Begeisternd war ihre Sicherheit, ein Genuß ihre Musikalität,
Respekt mußte man vor der inneren Konzentration der jungen
Künstlerin haben.
BNN, 29.11.83
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